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Bereits vor einigen Wochen hat die Gemeindeverwaltung darüber

berichtet, wie der Stand der Dinge zum von der Firma Juwi ge-

planten kleinen Windpark an der französischen Grenze im Orts-

teil Utweiler ist.

   

Wie damals auch verkündet, hat das Unternehmen weitere Untersuchungen des Vogel-

bestandes in der Umgebung sowie des Wirkungskreises der betroffenen Vögel durchge-

führt, die sich auch durch die Pandemie entsprechend verzögert haben. Die Ergebnisse

dieser Untersuchungen werden nun analysiert und mit den Naturschutzbehörden be-

sprochen. Nach wie vor ist keine Festlegung erfolgt, ob eine Anlage an dem geplanten

Standort gebaut werden kann. Es sind weder baurechtliche noch finale genehmigungs-

rechtliche Schritte eingeleitet worden. Das Unternehmen prüft momentan lediglich die

Machbarkeit und führt die notwendigen Untersuchungen durch. Die Gemeindeverwaltung

sichert zu, dass, sobald die Pläne konkreter werden und die Infektionslage dies ermög-

licht, die Öffentlichkeit eingebunden wird und entsprechende Informationsveranstaltungen

durchgeführt werden. Zum jetzigen Zeitpunkt wäre dies nicht zielführend, da sich das

Unternehmen juwi selbst noch in der Ausarbeitung einer konkreten Planung befindet und

nicht weiß, ob das Projekt umgesetzt werden kann. Wir legen sehr viel Wert auf Transpa-

renz. Sollten Sie Fragen haben, so stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Für Fragen steht

Ihnen Frau Bolle, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 06843 801-404, zur Verfügung.

 

Worum geht es?

Das Unternehmen juwi plant den Bau eines Windparks mit 3 Anlagen und einer Gesamt-

nennleistung von bis zu 18 Megawatt zwischen Utweiler und der französischen Grenze.

Die Anlagen aus der neuesten 6-MW-Klasse haben eine Nabenhöhe von bis zu 169 m

und einen Rotordurchmesser von bis zu 160 m. Momentan bekannt ist, dass – wie er-

wähnt – faunistische Untersuchungen stattfinden sowie eine Vorprüfung weiterer immis-

sionsschutzrelevanter Themen durchgeführt wurde. Nach jetzigem Stand werden alle

Richtwerte der technischen Anleitung zum Schutz von Lärm (TA-Lärm) sicher einge-

halten, der Schattenwurf über die gesetzlichen Grenzwerte hinaus wird durch ein auto-

matisches Schattenabschaltmodul vermieden, und durch die Installation einer bedarfs-

gesteuerten Nachtkennzeichnung zur Reduzierung des Blinkens soll das Blinken redu-

ziert werden.

 

Der geplante Windpark kann ca. 11.000 Haushalte mit Energie versorgen.

 

Stand: 14.04.2021